Heute gibt es mal keine Fotos von ornithologischen Ausflügen ... Wir nennen zwar Schmetterlinge gerne auch Sommervögel, es sind aber trotzdem Insekten und keine Vögel.
Das Wort Schmetterling stammt scheinbar nicht vom Wort «schmettern» ab, sondern vom slawischen Wort für Rahm, weil man früher den Verdacht hatte, dass Schmetterlinge nachts Rahm stehlen.
Persönlich finde ich die Verbindung zu «schmettern» schöner: die Vorstellung, dass Schmetterlinge als Glücksbringer schlechte Laune zerschmettern.
Das altgriechische Wort für Schmetterling war ψυχή (psyche), nachzulesen auf Wikipedia) und bedeutete Hauch, Atem, Seele, auch das eine hübsche Assoziation.
Was viele nicht wissen: Schmetterling ist der Oberbegriff für die umgangssprachlich so genannten Schmetterlinge (Tagfalter) und die Nachtfalter, die meist unscheinbarer sind, oft mit gefiederten oder borstigen Fühlern und eher nachtaktiv.
In der Schweiz gibt es rund 3700 Arten, viele davon bedroht und selten geworden. Verschiedene Pflanzen ziehen verschiedene Schmetterlinge an. Am besten pflanzt du eine bunte Blumenwiese, oder noch besser: Du lässt dich fachkundig beraten, zum Beispiel durch eine Gartenberatung von Pro Natura. Blumen wachsen auch auf Balkönen.
Obwohl manche Schmetterlinge ziemlich nervös von Blüte zu Blüte fliegen, halten sie immer wieder inne und tauchen ihren Rüssel in den Nektar. Dann lassen sie sich auch gut fotografieren. Am liebsten verwenden wir das Teleobjektiv, um die Insekten so wenig wie möglich zu stören. Mit viel Freude schenken wir dir heute etwas zerschmetterten Kummer und gute Schmetterlings-Laune mit unseren Fotos.






































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