Der vierte Teil des Ornithologie-Grundkurses führte uns frühmorgens durch eine stinknormale Siedlung. Im Kanton Zürich. Mit Wohnhäusern, Mehrfamilienhäusern, Einfamilienhäusern, Strassen, Verkehr und ein paar vom kühlen Nebel noch feuchten Frühlingswiesen.
Da denkt man als Laie kaum daran, eine grosse Vogelvielfalt anzutreffen.
Ein paar Spatzen, vielleicht eine Krähe. Viel Gezeter in den grossen Büschen. Oder?
Und schon fliegt eine Saatkrähe über unsere Gruppe hinweg und eine Ringeltaube gurrt im ersten Sonnenlicht.
Direkt vor unseren Füssen (wir haben sie zuerst fast nicht bemerkt) frühstücken ein Spatzenweibchen und ein Girlitz-Männchen. Die Nähe der zwei Vögel ist spannend, da sie uns einen direkten Grössenvergleich ermöglicht. Später gesellt sich das Girlitz-Weibchen dazu und liefert uns eine romantische Jöh-Szene.
Und fast zuguter Letzt fliegt ein Graureiher über unsere Köpfe, typischerweise mit gestreckten Beinen und eingezogenem Hals. Wer seine Babys sehen will, ist im Blogbeitrag zu den Graureihern gut bedient.






































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